Labyrinthfische, Kampffische, Fadenfische, Guramis, Makropode, ....
Sie werden auch Kletterfische genannt – nach einer Art, die angeblich auf Bäume klettert (Anabas testudineus).
Sie stammen aus Asien und Afrika und besitzen ein zusätzliches Atmungsorgan in ihrer Kiemenhöhle – das Labyrinth, das alle diese Arten befähigt, in sauerstoffarmen bzw. –losen Gewässern zu leben. Die Wasseroberfläche muss in Aquarium daher immer erreichbar sein, damit die Fische nicht ertrinken.
Wegen ihrer Farbenprächtigkeit sind sie bei den Aquarianern sehr beliebt.
Die bekannteste Fortpflanzungsstrategie sind die Schaumnester, die zur Brutpflege gebaut werden, andere sind Maulbrüter und nur die wenigsten sind Freilaicher. Interessant ist es, dass das Männchen das Weibchen während des Laichaktes umschlingt.
Die meisten Labyrinthfische sind Fleischfresser – Lebendfutter. Manche von den grösseren Arten werden auch als Speisefische geschätzt. |