Lebendgebärende Zahnkarpfen
Sind nicht nur „Anfängerfische“, auch für Fortgeschrittene und spezialistierte Aquarianer ist viel abzugewinnen. Allein die Genetik, die in den Zuchtformen ihren farben- und formreichen Ausdruck findet, ist halb Wissenschaft und halb Kunst des seriösen Züchters.
Das natürliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Süd-, Mittel- und Nordamerika. Sie leben hauptsächllich in Süsswasser, aber es gibt auch Brackbewohner und einige Arten, die im küstennahen Meer leben.
Im Allgemeinem sind Mitglieder dieser Gruppe friedliche Fische, die für das Gesellschaftsbecken gut geeignet sind (Achtung – bei manchen Arten besteht Kreuzungsgefahr). Es gibt aber auch anspruchsvolle Pflegelinge, die ein Artaquarium benötigen.
Die Auffäligste Eigenschaft dieser Gruppe ist das Vorhandensein eines Begattungsorgans bei den Männchen. Die Jungfische werden „fertig“ geboren. Sie schwimmen alsbald zur Wasseroberfläche, um ihre Schwimmblase mit Luft zu füllen, und gehen dann gleich auf Futtersuche. Die Reife tritt bei vielen Arten schon sehr früh ein. Weibchen können bald (oft schon ab einem Alter von nur 4 Wochen) an ihrem Trächtigkeitsfleck erkannt werden, das Schwert der Schwertträger entwickelt cih erst später.
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