Welse
sind weltweit verbreitet.
Unter den Welsen gibt es tagaktive und dämmerungs- bzw. nachtaktive Arten. Letztere erkunden ihren Lebensraum mit ihren langen Barteln, welche ihnen auch in den trüben Gewässern der Niederungsflüsse sehr hilfsreich sind.
Ihr Körper ist schuppenlos – entweder nackt oder mit Knochenplatten bedeckt. Um nicht Raubfischen zum Opfer zu fallen, haben viele Welse unangenehme Dorsal- und Pektoralstacheln, die in abgespreiztem Zustand arretiert werden können – bei manchen Arten sind diese auch giftig.
Die Welse sind Aufwuchs- und Algenfresser, Allesfresser aber auch Raubfische. Die nachtaktiven müssen auf jeden Fall nachts gefüttert werden, sonst verhungern sie.
Die friedlichen Welse sind trotz ihres meist unscheinbaren Äusseren eine grosse Bereicherung für jedes Gesellschaftsaquarium. Sie vertilgen Futterreste am Boden und manche Art ist besonders guter Algenverzeher.
Die meisten Welse sind sehr anpassungsfähig an die Wasserqualität |